Gefahr: Dufterfrischer?

      Dasmit dem Einfrieren hilft - und das weiß ich leider nur zu gut aus persönlicher Erfahrung - nichts. Damit werden die Motten nur in ihrer Entwicklung verlangsamt, wodurch wir sie erst später bemerken. Das kann dann dazu führen, dass du schon so einige Motteneier im Käfig / Zimmer hast bevor du auf das Übel aufmerksam wird und die wird man wirklich nur schwer wieder los, wenn einen ein mal eine Plage erwischt hat :headbang:
      Deswegen würde ich von dem losen Futter eher abraten. Da wird in den Zoohandlungen in der Regel nur immer wieder was obendrauf gekippt, am Boden bleibt eine alte Schicht übrig. Das mögen die Biester.
      Bei unserem örtlichen Zoo und Co sehe ich in den losen Boxen beinahe immer Maden rumkrabbeln, Gespinste rumhängen und Motten fliegen :cursing:
      Manchmal fragt man sich schon, wie es zu einem Thread wie diesem hier kommen kann.
      Und wenn man täglich nur einmal reinschaut, gibt es noch mehr wundersame Dinge, denn es geht gar nicht mehr um Dufterfrischer, sondern um Katzenfutter, aber es geht gar nicht um Katzenfutter, sondern um Reinigungsmittel...

      Es gibt übrigens ein bewährtes Reinigungsmittel, das zudem noch total unbedenklich ist: Trinkwasser! ;)

      Aber es geht auch gar nicht um Reinigungsmittel, sondern um Schädlingsbekämpfungsmittel, aber es geht gar nicht um Schädlingsbekämpfungsmittel, sondern um Lebensmittelmotten...
      Dem Leser und dem Verständnis zuliebe wäre es vielleicht hilfreich, die Themen sinnvoll getrennt voneinander zu diskutieren.
      Nur bevor man dies tut, schaut man vorausdenkend nach, ob solche Themen vielleicht schon einmal diskutiert wurden und schließt sich diesen Diskussionen an oder verwertet einfach dessen Ergebnisse.


      Es ist natürlich schade, dass zwei deiner Tiere verstorben sind und ich hoffe, dass die Ursache geklärt werden kann. Mit einem Blick nach oben, wo ein Unterthema das andere jagt, gibt es ja scheinbar auch genügend Möglichkeiten, die in Frage kommen.
      Vielleicht war es aber auch einfach nur ein blöder Zufall.

      Ich plädiere grundsätzlich für 2nd-Hand-Hörnchen.
      Davon gibts eigentlich ausreichend und man schlägt den Hobbyvermehrern mit ihren merkwürdigen Tipps ein Schnippchen, wenn sie auf ihren Tieren sitzen bleiben und sich dann hoffentlich ein anderes Hobby suchen, dass keine Verantwortung für Lebenwesen mit sich bringt.
      Die Bedenken von aiai13 kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen.
      ich weiß ja nicht ob es gut gehalten wurde

      Wenn es nicht gut gehalten wurde, kann man es selbst ja besser machen und tut dem Tier einen großen Gefallen damit.


      irgendwelche krankheiten besitzt (vielleicht wollen die es auch einfach nur los werden wegen der krankeiten)

      Weiß man beim Züchter auch nicht und loswerden will er seine Tiere auch, weil der Platz ja meist sehr begrenzt ist, aber für den nächsten Wurf benötigt wird. (Und bei einigen einfach auch wegen des Geldes)


      woher weiss ich, ob mit dem tierchen alles ok ist?

      Das weiß man nicht. Man kann nur genau hinsehen und abschätzen: hoernchenvilla.de/index.php/st…ich-ein-streifenhoernchen


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      Jetzt zurück zum Thema:

      Bevor ein neues Tier einzieht, würde ich persönlich aus Sicherheitsgründen eine Radikalkur machen.
      D.h. ich würde alles in der Voliere komplett entsorgen und diese dann nach einer Komplettreinigung neu einrichten.
      Bei der Neueinrichtung würde ich auf alles verzichten, was im Verdacht steht, schädliche Auswirkungen auf das Tier zu haben. Ist der Käfig selbst eigentlich bedenkenlos einsetzbar?
      Außerdem würde ich das komplette Zimmer, in dem der Käfig steht, auf mögliche Gefahrenquellen überprüfen. Dufterfrischer würde ich z.B. nicht im gleichen Raum haben wollen.
      Räume mit frisch verlegten (verklebten) Bodenbelägen (Teppich, Parkett) würde ich ausschließen - insgesamt sind frisch renovierte Räume nicht unbedingt unbedenklich.
      Ich würde keine anderen Reinigungsmittel als schlichtes Wasser verwenden.
      Ich würde Lektüren wälzen und mir haufenweise Informationen beschaffen, wie ich das Tier richtig ernähre und pflege.
      Und wenn dann alles bereit zum Einzug ist, würde ich mich persönlich gegen ein Jungtier entscheiden.
      Einmal, weil ich von der hohen Sterblichkeitsrate im ersten Lebensjahr weiß und außerdem, weil es wirklich ausreichend Tiere auf dem Markt gibt.
      Man muss die Vermehrungsmaschine ja nicht noch weiter antreiben.
      Ob der Käfig bedenklos einsetzbar ist: ich denke schon er ist groß genug und das holz ist mit einem tierfreundlichem lack bestrichen..das gitter ist nicht aus zink (oder wurde überstrichen, weis ich nicht genau) ich hab den käfig von jemandem, der ihn selbst gebaut hat..
      Ich hab mich auch endgültig für ein second-hand streifenhörnchen entschieden (falls sich herausstellt (bei der Veterinäruntersuchung) woran es lag oder ich in einem forum den möglichen grund finde
      LG
      Das Gitter hab ich nicht bestrichen (hab es nämlich bei ebay kleinanzeigen geholt und dort wurde der käfig scon benuztz.., glaube aber nicht dass ich den käfig nicht genug sauber gemacht hab für die streifenhörnchen, da ich zwei wochenenden mit dem käfig beschäftigt war und ich sehr fleißig war)
      Ich hatte aber das holz mit folgendem überstrichen (hab ich bei Kronen gekauft):
      clou-shop.eu/l17-aqua-combi-clou-lack-lasur.html
      die mitarbeiter meinten dort: es geht auch für Tiere
      LG