Erfahrungen mit Rothörnchen

      Erfahrungen mit Rothörnchen

      Hallo!
      Ganz spontan bin ich Rothörnchenbesitzerin geworden.
      Aus Platznöten musste sie ein Bekannter von mit abgeben.

      Als Notlösung sitzen sie jetzt erst einmal etwas suboptimal in meiner verwaisten Wachtelvoli, aber die Voli aus Alu ist bereits bestellt. Die Platznöte kennen sie ja bereits, das ist ja nichts Neues.

      Fall hier jemand Erfahrung mit den Rabauken hat, und über ihre Bedürfnisse besser Bescheid weiß, wäre ich froh über Tips.
      (Die vorhandenen Threads sind nicht so informativ)


      Ich weiß, dass sie sehr eifrig nagen, das habe ich gesehen.
      Sie bekommen jetzt das, was ich einem Streifi auch geben würde.
      Gibt es Besonderheiten, etwas Bestimmtes, was sie brauchen? ich habe irgendwo was von Pilzen gelesen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die so viel Nährstoffe haben, dass sie existentiell nötig sind, oder?
      Liebe Grüße von Wiltrud!

      Bei uns leben: Adahe und Mojak, die Rothörnchen und Sam, das Streifenhörnchen.
      Außerdem 4.0 Alpakas, 2.0 Lamas, 0.1 Katze, 3.1 Kaninchen, 0.4 Wachteln, 2.0 Rennmäuse


      Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
      und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
      (Kurt Marti)
      Ja klar, wir haben uns ausführlich unterhalten, und es scheint nicht wesentlich anders als bei Streifis zu sein.
      Schön ist: Sie sind durchaus gruppenfähig und absolut winterhart.

      Aber es hätte ja sein können, dass noch jemand mehr weiß! :)
      Liebe Grüße von Wiltrud!

      Bei uns leben: Adahe und Mojak, die Rothörnchen und Sam, das Streifenhörnchen.
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      (Kurt Marti)

      Lupinchen schrieb:

      Aber wo du sie her hast der müßte doch was über die Tiere wissen.


      Solange schon in der Villa und dann so ein Optimismus. :D :knuddel2:

      Scheint mir nur leider, aus dem wenigen, was ich hier über den Vorbesitzer las, nicht wirklich der Fall zu sein.

      Zur Haltung kann ich mich auch nur allgemein äußern, aber Du solltest auf jeden Fall dranbleiben und Dich bei einem Züchter oder in Fachliteratur infomieren.

      Mein Grundwissen widerspricht der derzeitgen Haltungsform leider absolut. Dazu wäre es natürlich in erster Linie auch interessant zu wissen, ob es wirklich Rothörnchen sind, welche Du jetzt hast, oder ob sie nur einen roten Pelz tragen.
      Das ist keinesfalls gegen Dich gerichtet, aber sogar Baumis und Streifis werden oft verwechselt und ihre Haltungform ist ja sehr gegensätzlich.

      Rothörnchen sind in freier Wildbahn auch Einzelgänger. Spätestens wenn sie Erwachsen werden beanspruchen sie ein eigenes Revier und verteidigen es. Auch gegen Artgenossen, wenn es sein muss.
      Ob dies ebenso vehement wie bei sib. Streifis der Fall ist, wenn sie in Heimtierhaltung leben, kann ich Dir aber leider nicht sagen.
      Wie alt sind Deine Tiere?
      Welches Geschlecht haben sie?
      Sind es gar gegengeschlechtliche Geschwister?

      All das ist ja nicht unwichtig.
      Es kann also gut sein, dass Du nicht nur eine Voliere brauchen wirst, um umsichtig zu handeln.

      Zudem werden Rothörnchen doppelt so groß und schwer wie Streifenhörnchen und brauchen dementsprechend noch mehr Platz. Ein paar Sprünge sollten sie schon machen können. Erst recht, da sie außen ja keinen zusätzlichen Freilauf erhalten können. Da ist jeder Quadratmeter wichtig.
      Das Gehege muss ausbruchsicher sein. Stabiles Gitter, sicheres Erdreich ( auch wenn Rothörnchen keine Erdbauten anlegen, können sie doch emsig buddeln), Schleuse ..

      Ich hoffe, Du lässt Dich nun nicht entmutigen, sondern suchst gezielt und schnell nach Fakten. Es gibt auch Zoos die Rothörnchen halten. Vielleicht da mal anrufen (aber im Hinterkopf behalten, dass dort manchmal ein rauerer Umgang mit Tieren gepflegt wird, als bei einem Heimtierhalter)?

      Pilze sind übrigens nicht essentiell notwendig. Manche Hörnchen trocknen Pilze indem sie sie auf kleine Ästchen spießen und fressen dann im Winter davon. Ich vermute, dass Du dieses Verhalten irgendwo aufgeschnappt hast. Das ist eine Erweiterung ihres kargen Winterspeiseplans in freier Wildbahn. So karg ist das Angebot im menschlicher Obhut ja nicht. ;)
      Du kannst ihnen aber natürlich gern welche anbieten. Manche mögen Pilze hin- & wieder sehr gern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Fips“ ()

      Staubbad *check*
      Liebe Grüße von Wiltrud!

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      (Kurt Marti)
      Hi! Beim Lesen der Links ist Deine Antwort dazwischen gekommen, drum hab ich nicht geantwortet. Sorry. Ich habe jetzt eine 4 qm Aluvoli bestellt. Sie wird auf Beton stehen und sicher dem Genage genügen. Schlecht gehalten waren die Hörner dort nicht, nur war eben bei dem Paar ein Weibchen dabei, das sich vermehrt hat. Ich habe jetzt die Jungs und den Papa, die auf zu engem Raum im der zum Stoppen der Vermehrung geteilten Voli lebten. Die Mädels blieben dort. Niemand wollte letztes Jahr die Jungen haben. Naja. Ich bin weich geworden... Zwei Jungs sind vom letzten Jahr, der Papa ein Jahr älter.
      Liebe Grüße von Wiltrud!

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      (Kurt Marti)
      Huhu Wiltrud

      Mach dir mal Gedanken darüber, ob du diese Aluvolieren nicht mit einem Anbau ergänzen kannst (falls genügend Platz bei dir ist). Ich denke da an so ein Fertiggartenhaus. Um Ausbrüche zu verhindern, sollte es genügen, wenn du selbiges, einfach von innen mit Draht betackerst. Die Tiere hätten dann mehr Platz und einen guten Wetterschutz. Ich denke dabei an so etwas

      gartenhaus-gmbh.de/gartenhaeus…rtenhaus-lena-44-iso.html

      Der Geldbeutel muß natürlich auch passen ;) :)
      Manchmal kann Tierliebe bedeuten, ganz auf ein Tier zu verzichten


      Ich überlege bereits, etwas zu bauen. Aber kleiner... ;)
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      (Kurt Marti)

      Thalpaka schrieb:

      Ich überlege bereits, etwas zu bauen. Aber kleiner... ;)



      mach nicht zu klein, jedenfalls nicht, wenn du den Platz hast und wenn du die Möglichkeit hast so etwas selbst zu bauen, wird größer, nicht gleich wesentlich teurer. Die Tiere werde es dir danken :)

      Auf einen Holzboden kannst du verzichten, ich würde Gehwegplatten als Boden nehmen.
      Manchmal kann Tierliebe bedeuten, ganz auf ein Tier zu verzichten


      Und für die Fotojunkies :D hier eins der Rothörnchen.
      Sie sind sehr zahm und nehmen schon Nüsschen am Gitter.
      Bilder
      • Rothörnchen klein.jpg

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      (Kurt Marti)
      ...SOLCHE Junkies! :D
      Bilder
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      • Rothörnchen klein 005.jpg

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      • Rothörnchen klein 012.jpg

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