Ungeziefer- klein braun länglich - hier ein foto

      perro schrieb:

      Ich bin mir ziemlich sicher dass es Thysanoptera/Fransenflügler bzw. Thripse sind. Haben im Biostudium gefühlt alle Insekten durchgenmmen- das sind tatsächlich mi die einzigen die in dieser Größe das extrem lange Abdomen besitzen.. Allerdings weiß ich nicht was die bei den Hörnchen suchen sollten 8| ?(. Die gibt's ja oft in feuchter Erde, da die dort auch überwintern..

      Wobei ich grade sehe: auf dem Bildern wirkt es so als hätten sie keine Antennen? Oder sieht man die nur nicht?

      auf die bin ich auch gekommen, allerdings vermisse ich ebenfalls die Fühler
      Manchmal kann Tierliebe bedeuten, ganz auf ein Tier zu verzichten


      Das spray heißt Virbac Effipro..
      Die gute Nachricht ist dass das ungeziefer jetzt verschwunden ist, allerdings kann das eine Hörnchen seine hinterbeine immer noch nicht bewegen. . Ich dachte das legt sich vllt wieder aber scheinbar nicht. . Habe es seit zwei Tagen in einer kleinen box, da es eh nicht wirklich läuft, und fressen unter trinken will es auch nicht, habe ihr jetzt getrocknete bananenchips gegeben, das ist das einzige was sie frisst.. und Wasser Flöße ich ihr zwei bis dreimal am tag mit einer kleinen aufzueh spritze ein.. ich weiß nicht wie es jetzt weitergehen soll, weil wenn ich sie zurück in den Käfig setze, dann hab ich angst dass sie mit den vorderbeinchen die Wände hochklettern will und wieder runterfällt..
      Allerdings glaube ich nicht dass sie komplett gelähmt ist, da die Beinchen und das schwänzchen zucken wenn man sie berührt.. mittlerweile hat sie auch wieder muskelspannkraft in den oberschenkeln, nur die Füße also der untere Teil ab dem Knie lässt sich ganz locker bewegen, also keine Muskelkraft. .und so ist sie halt komplett eingeschränkt, kann sich nur mit den vorderbeinchen voranziehen.. ich hoffe das gibt sich wieder..
      Hat jemand Erfahrung mit sowas?
      Ich weiß nicht was ich machen soll wenn das so bleibt..
      Ich würde einen Tierarzt aufsuchen, der sich mit Hörnchen auskennt. Hier gibt es eine Tierarztliste, sortiert nach PLZ Gebiet. Schau mal, ob du dort einen Tierarzt mit Hörnchenerfahrung in erreichbarer Nähe hast.
      Was du auch gut füttern kannst sind Haferflocken (die zarten) entweder trocken oder mit Wasser gemischt. Das gibt Energie.
      Du suchst dir einen kompetenten TA, zeigst ihm den Mist, mit dem du dein Tier eingesprüht hast und bittest um Rat. Bei den Nebenwirkungen die angeführt sind, bis zum Tode eines Kaninchens, und der Menge Spray, gemessen in kg/Körpergewicht, hat der letzt behandelnde Arzt echt eine Vollmeise. Da wäre selbst Ardap gesünder gewesen. Normal müßte man zum Anwalt gehen und den Arzt anzeigen, auch wenn es sich nur um Sachbeschädigung handelt. Nutzt alles nichts mehr, das Kind ist in den Brunnen gefallen, allerdings solltest du dich darauf einstellen, das das Tier eingeschläfert werden muß. Wichtig ist wirklich einen anderen Arzt aufzusuchen, vielleicht gibt es doch noch eine gute Lösung. Evtl. kannst du auch mal in der Apotheke fragen, was du bei Vergiftungserscheinungen machen kannst, wichtig, Dose mitnehmen. :besserwisser:

      hier die Wirkung/Nebenwirkung und Dosierung

      vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?t…/00060439.01?inhalt_c.htm
      Manchmal kann Tierliebe bedeuten, ganz auf ein Tier zu verzichten


      Das Mittel hat denselben Wirkstoff wie Frontline, für dessen Nutzung zur Behandlung von Hörnchen in diesem Unterforum extra eine Warnung angepinnt ist. :( Und wie gesagt, ein Spray ist für Nager auch eine total ungeeignete Verabreichungsform, da man weder genau beschränken kann, wo der Sprühnebel hinkommt, noch die Dosis richtig einschätzen kann. Spot-Ons für Hörnchen werden in der Größenordnung von einzelnen Tropfen (am besten gezielt zwischen Nacken und Schulterblätter) verabreicht.

      Bei euch wird es wohl so gewesen sein, dass das Hörnchen das Mittel ablecken konnte bzw. Tröpchen eingeatmet hat. Leider wäre es jetzt schon sehr spät, um noch etwas gegen die Aufnahme vom Magen zu tun. Aber ein guter Tierarzt kann zumindest die Symptome behandeln, und dabei helfen, dass das Hörnchen in dieser akuten Phase Nährstoffe und Feuchtigkeit aufnimmt, sollte das Füttern nicht klappen. Du kannst übrigens auch eher ungesunde Kalorienbomben geben wie Griesbrei, Pudding, Honig, Marmelade, angematschte Kekse (nur nix großartig Gewürztes)... - Hauptsache, es frisst.
      Wenn die erste Hürde genommen ist, gibt sich vielleicht auch das Problem mit den Beinchen. Da würde ich persönlich dem Kleinen einfach Zeit geben... zum einen kann eine Regeneration lange dauern, zum anderen kommen die meisten Tiere auch mit Behinderung gut zurecht.
      Liebe Grüße
      Chibi
      Ich hab jetzt mit mehreren Tierärzten telefoniert und ihnen alles erklärt, und sie haben gemeint dass ich abwarten soll..
      Ich habe sie vor einer halben Stunde zu dem anderen in den Käfig gesetzt und mit Entsetzen festgestellt dass er sie wohl aus der Kokosnuss geschubst haben muss, also wahrscheinlich hat das alles gar nichts mit dem spray zu tun, da er total aggressiv War als sie zu ihm wollte in die nuss, er hat sogar nach ihr geschnappt.. sonst verstehen sich die zwei aber super, nur bei der Kokosnuss gibt's beef.. ich versteh das nicht. .
      Naja auf jeden Fall musste ich sie wieder aus dem Käfig nehmen, bzw ich habe die geschlossene Box in den Käfig gestellt, da sie die käfigwände hochklettern kann und ich angst habe, dass sie wieder runterfällt. .
      Noch eine frage: jetzt ist hier die Rede von einschläfern- wegen dem spray oder wegen der evtl. Lähmung? Und im Gegensatz dazu kam hier der Kommentar dass die meisten hörnchen ganz gut mit einer Behinderung zurecht kommen?

      chippie schrieb:

      Und an Flitzi, ich besuche das forum mehrmals täglich habe aber nicht die zeit gehabt sofort zu antworten



      Wir können sehen, wann du das letzte Mal on warst - soviel dazu ;)

      Verstehe ich richtig, dass du männliche und weibliche Baumis zusammen hälst? Willst du züchten?
      Schöne Grüße von Eva und Martin aus Köln :hallo:

      Sid April 2006 - August 2008† Manny August 2008 - Juni 2009† Gina Frühjahr 2005 - Oktober 2011†

      Hat er sie vorher schon geschubbst oder jetzt erst?
      Es kann gut sein, dass er sie deshalb weggestoßen hat, weil sie nach "Arzt" (fremd, nach Medikamenten usw. ) riecht und sich auch - in seinen Augen - merkwürdig verhält. Manche Tiere verstoßen kranke Tiere aus ihrem Rudel, manche kümmern sich um kranke Tiere .. auf jeden Fall muss man ihnen Zeit geben, sich aneinander wieder zu gewöhnen. Das muss natürlich unter Aufsicht geschehen. Am besten auf neutralem Terrain, wo sie nicht fallen können. Es bietet sich also der Auslauf an.
      Ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass das Mädel durch das schubbsen jetzt so krank ist. Rangeleien und Kabbeleien und Baumis sind doch normal.
      Das Spray ist wirklich eine reelle Erklärung. Der TA hätte es niemals bei so kleinen Tieren verordnen dürfen. Das wird einem doch schon als Laie, beim Lesen klar. Ein Tierarzt ist kein Laie!


      Noch eine frage: jetzt ist hier die Rede von einschläfern- wegen dem spray oder wegen der evtl. Lähmung? Und im Gegensatz dazu kam hier der Kommentar dass die meisten hörnchen ganz gut mit einer Behinderung zurecht kommen?


      Ich sehe wohl die Fragezeichen, aber keine wirkliche Frage. Was willst Du wissen?
      Das es immer mehrere Seiten einer Medaille gibt, dürfte klar sein. Wir sehen das Tier ja nicht. Auf jeden Fall sollte man kein Tier einschläfern lassen, bloß weil es behindert ist (das meinte Chibi als Denkanstoß ), denn viele Tiere kommen besser zurecht, als manch Mensch glaubt. Natürlich muss man ihnen dann angemessene Hilfestellungen geben. In Form von Rampen z.Bsp. Zum Denken und umsichtig danach Handeln sind wir Menschen ;)


      Wenn Du ein Pärchen hältst (Du schreibst von Er und Sie ) könnte es die Sachlage aber wirklich massiv dramatisieren, denn es kann sein, dass er sie sehr stark bedrängt und sogar deckt. Diese Bedrängungen und eine Trächtigkeit wären, in ihrem Zustand, wirklich zuviel!
      Gleichgeschlechtliche Partner wären in jedem Fall vorzuziehen.
      Soweit ich weiß gab es vorher noch nie irgendwelche zankereien.. aber er War ja beim Tierarzt und hat sie geschubst. Und ich denke auch nicht dass sie aufgrund von zankereien krank ist sondern ich denke dass sie blöd gefallen ist und deshalb die Bewegung in den Hinterbeinen eingeschränkt ist.. mittlerweile zuckt sie immer mehr auch mit den Füßchen wieder, allerdings laufen kann sie immer noch nicht, sie versuchts aber ständig.. Ja ich halte Männchen und Weibchen und das hat einen sehr komplizierten Hintergrund den ich hier nicht schildern möchte, ich hoffe ihr versteht das..
      Ich will Trixie auf gar keinen Fall einschläfern lassen, ich finde sowas sollte man nur machen wenn man zu 100% weiß dass sie leidet und ich denke nicht dass sie das tut.. es ist vllt momentan schwierig mit der Situation klar zu kommen aber erstens besteht noch Hoffnung auf Besserung und zweitens, selbst wenn nicht, ich denke sie würde damit zurechtkommen.
      Ich sehe hier gerade nicht mehr so richtig durch... Als Fips (begründet) vermutet hat, das Männchen könnte Trixie aus Rudelschutzgründen oder auch durch ihren durch den Tierarzt komischen Geruch angehen, hast du geantwortet:

      chippie schrieb:

      Soweit ich weiß gab es vorher noch nie irgendwelche zankereien.. aber er War ja beim Tierarzt und hat sie geschubst.
      versus

      chippie schrieb:

      Heute morgen bin ich dann zum Käfig und hab gesehen dass eins der beiden am Boden lag, schwer atmete und die hinterbeine nicht mehr bewegen konnte.. ich bin sofort zum tierarzt, er hat ihr jetzt drei spritzen gegeben aber sie sieht nicht gut aus.. der tierarzt meint dass sie von dem spray vielleicht ein bisschen bedeppert War und aus der Kokosnuss auf den Boden gefallen ist.. im schlimmsten Fall bleiben ihre hinterbeine gelähmt. Aber der TA denkt nicht, weil sie ab und zu damit zuckt.

      Wer war denn jetzt beim Tierarzt? Rein von der Logik her schon Trixie?
      Und die aktuelle Theorie zur Ursache ist auch etwas unklar...

      chippie schrieb:

      Und ich denke auch nicht dass sie aufgrund von zankereien krank ist sondern ich denke dass sie blöd gefallen ist und deshalb die Bewegung in den Hinterbeinen eingeschränkt ist..

      versus

      chippie schrieb:

      Ich habe sie vor einer halben Stunde zu dem anderen in den Käfig gesetzt und mit Entsetzen festgestellt dass er sie wohl aus der Kokosnuss geschubst haben muss, also wahrscheinlich hat das alles gar nichts mit dem spray zu tun, da er total aggressiv War als sie zu ihm wollte in die nuss, er hat sogar nach ihr geschnappt..

      Die Ursache wird wohl schwer festzustellen sein, aber dass das Spray nichts damit zu tun hat, ist sehr unwahrscheinlich. Natürlich kann das Spray Trixies Koordination gestört und so zu einem Sturz geführt haben, oder aber direkt eine Giftwirkung an der eingeschränkten Bewegung schuld sein - das ist bei einem Nervengift auch zu vermuten. Deswegen hier nochmal: Man kann die Heilung da echt unterstützen mit besagtem Vitamin B, und bei einem kompetenten Tierarzt oder in einer Tierklinik wird den Spezialisten sicher noch mehr einfallen. Deswegen würde ich mich nicht am Telefon mit "Abwarten und Teetrinken" abspeisen lassen.

      Und die aktuelle Situation:

      chippie schrieb:

      Habe es seit zwei Tagen in einer kleinen box, da es eh nicht wirklich läuft, und fressen unter trinken will es auch nicht, habe ihr jetzt getrocknete bananenchips gegeben, das ist das einzige was sie frisst.. und Wasser Flöße ich ihr zwei bis dreimal am tag mit einer kleinen aufzueh spritze ein.. ich weiß nicht wie es jetzt weitergehen soll, weil wenn ich sie zurück in den Käfig setze, dann hab ich angst dass sie mit den vorderbeinchen die Wände hochklettern will und wieder runterfällt..

      chippie schrieb:

      Naja auf jeden Fall musste ich sie wieder aus dem Käfig nehmen, bzw ich habe die geschlossene Box in den Käfig gestellt, da sie die käfigwände hochklettern kann und ich angst habe, dass sie wieder runterfällt. .


      Das heißt, sie war erst für mehrere Tage in einer Box, damit sie nicht irgendwo runterfällt, und zwischendurch im Käfig, wo es dann Zoff gab, und jetzt ist sie wieder in der Box (diesmal mit im Käfig), weil es wiederum Bedenken wegen Runterfallen gibt.
      Hmmm, ich kann es schon verstehen, dass du Angst wegen eines Sturzes hast, aber mit einer dicken Einstreu und ggf. ein paar zusätzlichen Hängematten sollte es machbar sein, dass sie in ihr gewohntes Revier kann und ihr nicht in einer Minibox die Decke auf den Kopf fällt. Wenn du ein Foto vom Käfig hochlädst, könnten wir auch mit drübergucken, ob uns noch irgendwelche kritischen Stellen auffallen. Eigentlich wäre der Wiedereinzug zu bevorzugen, denn mit dem eigenen Revier und den Rudelmitgliedern sinkt der Stress, was natürlich die Heilung fördert. Nur gibt es bei euch aus... Gründen (?)... die ungünstige Situation mit dem Männchen, das Trixie nun durchaus noch aus ganz anderen Ursachen (als abhanden gekommener Rudelgeruch oder krankheitsbedingter Vertreibung) bedrängen kann, und das wäre wiederum auch extrem viel Stress, geschweige denn andere mögliche Konsequenzen.

      Insofern würde ich das weitere Vorgehen davon abhängig machen, wie alt die beiden sind... wenn geschlechtsreif, würde ich einen größeren Krankenkäfig für Trixie besorgen - sie soll ja ihre Beinchen trainieren können und "Box" klingt wirklich sehr klein. Wenn sie dagegen noch sehr jung sind, würde ich es mit nem Treffen im Auslauf versuchen. Dann können sie ihre Probleme erstmal auf ebener Erde und abseits des Kernreviers klären.
      Liebe Grüße
      Chibi
      Was mich jetzt nur verunsichert: Hast du Baumstreifenhörnchen oder Streifenhörnchen?
      Sollten es Streifis sein, ist das Zusammenleben natürlich purer Stress und kann auch schlimm enden. Und der Stress hilft natürlich grade nicht bei der Heilung.
      Ich drücke die Daumen, dass es der kleinen Maus schnell wieder besser geht!
      "On a sailing ship to nowhere, leaving any place..."
      (Yes)
      Vllt lest ihr am besten nochmal von Anfang an. Ich habe chinesische Baumstreifenhörnchen und zuerst War Chip (er) beim TA und dann Trixie (sie). Trixie warst erst beim TA NACHDEM er sie wahrscheinlich runtergeschubst hat. Sie haben gemeinsamen Auslauf und kuscheln da auch immer, kriechen zusammen in den Waschlappen und so, nur bei der Kokosnuss gibt es probleme.. Naja ich habe ausreichend streu unten im käfig, allerdings bei so einem kleinen Tier und 1,80 m fallhöhe mach ich mir da schon Gedanken. .
      Aha, danke für die Klärung - es fehlte die Info, dass du anfangs mit einem der beiden (also Chip) beim TA warst. ;) Aber wie gesagt, es wäre echt unwahrscheinlich, dass er sie dann zufällig direkt nach der Benutzung des Sprays runterschubst hätte, wobei sie sich dann wiederum zufällig beim Fallen in die Einstreu schwer verletzt hätte (das wäre bei einem gesunden Horn und weichem Boden die absolute Ausnahme). Hast du dich mal nach einem Tierarzt umgehört, der sowas wie eine Behandlungsidee hat?

      Und zu der Kokosnuss - du kannst ja eine daneben hängen, wenn es Zoff gibt. Wobei meine Meinung mit dem Extrakäfig noch steht, wenn die beiden keine Kiddies mehr sind. Avancen von Chip wären für Trixie eine unnötige Belastung.
      Liebe Grüße
      Chibi
      Also sie verstehen sich jetzt super, sie ist im käfig in der extra box, die ist aber offen und Chip kann rein, sie aber nicht raus . Sie schlafen ab und zu zu zweit in dem waschlappen, also nach Stress sieht das für mich nicht aus.. ich komme aus 85414 kirchdorf, hier gibt's halt nicht so viel