Tagebuch des Herbsthörnchens Fara

      Da siehtan sogar die Backenzähne! Toll!
      Süße Geschichte...
      Liebe Grüße von Wiltrud!

      Bei uns leben: Adahe und Mojak, die Rothörnchen und Sam, das Streifenhörnchen.
      Außerdem 4.0 Alpakas, 2.0 Lamas, 0.1 Katze, 3.1 Kaninchen, 0.4 Wachteln, 2.0 Rennmäuse


      Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
      und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
      (Kurt Marti)
      Winterabschluss!
      Fara ist nun entgültig wieder zurück in der Wirklichkeit, demnach hat ihre Voliere einen Grundputz bekommen, ebenso ihr Häuschen... Und was soll ich euch sagen, das Häuschen war natürlich bis open end voll! Im vollen Zustand wog es 4,3 Kilo, im leeren 1.5 Kilo. Madame war nicht erfreut über die Räumung ihres Fressbunkers, aber mittlerweile hat sie sich ein neues schnuckeliges Plätzchen eingerichtet und ist ganz zufrieden.

      Ich hoffe, dass Fara im nächsten Herbst euch wieder berichten kann, was sie so anstellt... Grade ist es um unser Mäuschen etwas rätselhaft, weil sie scheinbar eine Uterus-Entzündung hat :/
      Näheres habe ich im Bereich Krankheiten hier im Forum angeschrieben, vielleicht kann jemand weiterhelfen und beraten?

      Fara wünscht allen Hörnchen einen tollen Sommer!
      Heute ist der 25. September 2016.
      Ich bin jetzt schon über ein Jahr alt und ich spüre tief in mir: es ist wieder soweit!!!
      Der Herbst kommt und es kribbelt einfach in mir! :)
      Ich sammle wieder fleißig, ich räume jeden Futternapf sofort leer und genieße den neuen Platz, den ich nach der letzten Umräumung meines Eigenheimes bekommen habe. Meine Nussgeber sind deutlich immer skeptischer mir gegenüber und ständig darf ich mir anhören, ich sei ein fettes Hörnchen! Dabei ist das doch alles nur Pelz! PELZ! Ich bin schließlich eine sexy Hörnchendame mit Stil!
      Und mit nur einem Kürbiskern oder Sonnenblumenkern lasse ich mich jetzt auch nicht mehr abspeisen. Das ging im Sommer, aber schließlich kommt bald der harte Winter und ich muss meine Vorräte aufstocken! Mein Frauchen dachte auch, sie könnte sich einige Kerne in die Hosentasche stecken und mir total langsam geben. Pah! Die hol ich mir selbst aus ihrer Hosentasche, was glaubt ihr, wie überrascht sie war. Ich glaube auch das sie noch mehr Verstecke an sich hat, ich versuche immer die Taschen zu finden, aber das klappt nicht! Und sie sagt dann immer, das da nichts ist. Aber die lügt bestimmt und will alles für sich behalten!

      Mein kleines Eigenheim jedenfalls ist nicht mal annähernd gefüllt. Ich habe grade erst begonnen und lasse mich nicht aufhalten, weder von meinen sparsamen Nussgebern, Hosentaschen oder Türen (ich war letztens in neuen Gebieten... Eines hieß Schlafzimmer, sehr gemütlich sag ich euch...)!

      Bis zum nächsten Mal!
      Fara

      ...und wenn das Eigenheim nicht mehr reicht, dann bekommst Du bestimmt noch eins! ;)
      Liebe Grüße von Wiltrud!

      Bei uns leben: Adahe und Mojak, die Rothörnchen und Sam, das Streifenhörnchen.
      Außerdem 4.0 Alpakas, 2.0 Lamas, 0.1 Katze, 3.1 Kaninchen, 0.4 Wachteln, 2.0 Rennmäuse


      Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
      und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
      (Kurt Marti)
      Ich bin SO SAUER!!!!
      Diese verdammten blöden Nussgeber!!! Da geben die mir pro Tag nur einen Futternapf voll Essen, soll ich im Winter verhungern?! Vonwegen die haben mich lieb, die geben mir nur was für den hohlen Zahn! Und dann der Nussgeber! Der wollte mir die ganze Zeit diesen Bananenchip andrehen! Ich hab den immer wieder aus den Futternapf geworfen und er hat ihn immer wieder zurück getan! Boa das hat mich so wütend gemacht! Ich hab ihn gebissen, gebissen und nochmals gebissen! Der kann noch was erleben!
      Und dann meine Nussgeberin! Da will die ihr Trinken nicht mit mir teilen! Da wollte ich ihr mal die passende Erziehung erteilen, so egoistisch gegenüber mir kleinem Wesen zu sein! Da fuchtelt die mit einer Tüte Mäusespeck vor mir rum, sodass ich nicht an sie dran gekommen bin! PAH! Fasst hätte ich sie erwischt! Aber diese Tüte war echt riesig.. Bin dann lieber doch in den Käfig, da kommt sie ja nicht hinterher.
      ABER DANN SPERRT DIE MICH EINACH EIN! GROAAAR! Diese blöde Kuh! Am liebsten hätte ich sie durch die Gitter gezogen und auseinander gerupft! ICH BIN SO WÜTEND!!!!!

      *zwei Stunden später*

      Ich verstehe das alles einfach nicht. Warum darf ich schon wieder nicht raus? Wenigstens hat mir meine liebe Nussgeberin noch eine Hand voll leckere Sonnenblumenkerne zum Bunkern gegeben! Sie ist halt doch die Beste! <3


      Fara

      Heute ist wieder einer dieser bescheuerten Tage, an denen ich mir denke, das meine Nussgeber mich verhungern lassen wollen.
      Ich bekomme nicht genug Essen zum Bunkern! Klar werde ich satt, ich werde mit allem bedient, aber es brechen nunmal die harten Zeiten an und da muss ich bunkern! Warum verstehen sie mich nicht?!
      Wenigstens gibt es etwas richtig leckeres, neues zu Essen auf dem Speiseplan: Mottenlarven! Ich mochte bis jetzt nichts Lebendiges, was sie mir zum essen gegeben haben, das hat immer so gestunken! Aber diese Mottenlarven... lecker!!! Und da sie die Larven mit Honig füttern, schmecken sie umso besser! *0*
      Es ist ein Traum!!! Kurioserweise haben die beiden sich auch tierisch für mich gefreut.... Verstehe ich nicht, das sie sich freuen, das ich lebendiges Futter esse. Ich hab doch auch vorher gegessen, wenn auch nichts Zappelndes, was ist an dem Futter so besonders? Als wäre ich verhungert, pah, das lasse ich doch nicht zu.
      Aber zurück zu diesem verkorksten Tag. Er begann mit meinem Nussgeber, der scheinbar schon wach war. (Ich glaube ja die halten das ganze Jahr über so eine Art Winterschlaf - fünf Tage sehe ich sie nur ab dem späten Nachmittag, dann sind sie zwei Tage ganz da und dann gehts wieder von vorne los. Verrückt sag ich euch!!! Ein komischer Schlafrhythmus.)Auf jedenfall hat er mir kein Futter gegeben, er sagte, ich solle mich an meinen überquellenden Vorräten bedienen. Ja ist der denn völlig bescheuert?! HMPF! Mir blieb nichts anderes übrig, ich musste von meinen Vorräten essen... Ich sollte in die Hörnchengewerkschaft eintreten und für mehr Bunkeressen kämpfen.
      Gegen späten Nachmittag war die Nussgeberin da. Ich traute ihr nicht so ganz über den Weg und blubberte sie an, vielleicht war sie auch auf der Suche nach Essen zum bunkern? Aber nein, sie nannte mich liebevoll "Du böses Donnerhörnchen!" und gab mir dann eine dieser fetten Mottenlarven!!!! <3
      Währenddessen erzählte ihr der Nussgeber, das ich heute schon unterwegs war und dann sehr ungezogen war...
      Er hatte mich rausgelassen und ich suchte natürlich essen... Auf seinem Tisch lagen ein paar Dinge, die ich durchwühlt habe, Er wollte das ich gehe, da hab ich ihn ganz ganz doll in den Finger gebissen - sein Blut schmeckt aber nicht! Aber er war so sauer, das er mich genommen hat und einfach so mir nichts dir nichts in den Stapel Kissen auf dem Sofa geworfen hat! Die Kissen haben mich ja zum Glück weich abgefangen, ich bin doch kein Flughörnchen! Aber so ein bisschen Angst hatte ich dann doch vor ihm.... ich bin dann ganz schnell zurück in mein Versteck geflitzt und kam eine Weile nicht raus,
      Als meine Nussgeberin das hörte, schaute sie mich böse an und sagte, das ich die Larve ja gar nicht verdient hätte, so böse wie ich heute gewesen wäre.
      Aber ich glaube, sie hat mich zu lieb, um mir lange böse zu sein. Sie hat nämlich ihren Apfelmus mit mir geteilt! <3
      Ich durfte zwar nicht mehr aus dem Käfig raus, aber sie hat mir den Apfelmus mit dem Löffel durch das Gitter gereicht... es war so lecker! <3
      Vielleicht hab ich ja Glück und bekomme heute noch ein paar Löffel Apfelmus gereicht!

      Fara
      Herbsteln mit Humor... super! :thumbsup:
      Liebe Grüße von Wiltrud!

      Bei uns leben: Adahe und Mojak, die Rothörnchen und Sam, das Streifenhörnchen.
      Außerdem 4.0 Alpakas, 2.0 Lamas, 0.1 Katze, 3.1 Kaninchen, 0.4 Wachteln, 2.0 Rennmäuse


      Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
      und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
      (Kurt Marti)