Schwaches Hörnchen

      Schwaches Hörnchen

      Hallo ihr Lieben.

      wir haben noch zwei Baumstreifenhörnchen, die knapp unter 4 Jahren sind. Sie leben in einer Außenvoliere von 7 Meter Länge, Ca 2,5 Meter Breite und 2 Meter Höhe inklusive fester Schutzhütte und vielen Nistkästen. Eigentlich waren beide immer extrem bewegungsfreudig. Jetzt geht es aber einenm Hörnchen gar nicht gut. Das Fell ist matt, er bewegt sich kaum noch, Krallen wachsen zu lange, er hat Koordinationsprobleme .... Der Tierarzt findet nichts. Auch der borna Virus wurde schon ausgeschlossen. Was kann ich für ihn tun? Ich gebe ihn jeden Tag extra Futter. Er frisst dieses auch. VierJahre ist noch zu jung oder? Man liest ja eine alterserwartung von mindestens 7 Jahren? Danke für euere Hilfe... Ich fühle mich total hilflos. Mir tut es weh, ihn so zu sehen. Die beiden Männchen haben sich auch immer verstanden, aber jetzt greift der gesunde, den schwachen öfters an.
      Hallo Lychee,

      Die Volierengröße hört sich ja toll an :)

      Du kannst deinem kranken Baumi Milchpulver geben - im Pulverzustand, nicht anrühren :)
      Das pebbelt auf :)


      Hm ...
      Wo steht die Voliere denn ? Also witterungstechnisch - bekommen sie Zugluft ab (ich weis draußen ist Wind nicht auszuschließen und weg zu bekommen ;) )
      Haben die beiden Sonnenplätze ?
      Seit wann sind sie draußen ?
      Ist es viell gestürzt ?
      Habt ihr andere Parasiten auch ausgeschlossen ?


      Natürlich ist die Lebenserwartung höher, aber manchmal wird ein Hörnchen auch nur 4 Jahre alt ... da sitzt man nicht drin.
      <3 Mogli - immer in meinem Herzen <3
      Das reich der BAumis klingt toll! Das andere weniger... :(

      Leider habe ich letzter Zeit immer wieder gelesen, dass BAumis nicht so alt werden, wie man eigentlich sagt. Woran das liegen mag, keine Ahnung.
      Parasiten hat Zitrone schon gefragt. Das hätte ich jetzt auch...
      Liebe Grüße von Wiltrud!

      Bei uns leben: Adahe und Mojak, die Rothörnchen und Sam, das Streifenhörnchen.
      Außerdem 4.0 Alpakas, 2.0 Lamas, 0.1 Katze, 3.1 Kaninchen, 0.4 Wachteln, 2.0 Rennmäuse


      Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
      und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
      (Kurt Marti)
      Kokzidien und Würmer sind auch ausgeschlossen. Eine Wand ist komplett mit Holz abgedichtet. Dach sind durchsichtige wellplatten. Zugluft ist nicht zu 100% ausgeschlossen, aber die anderen Seiten sind mit Schilfmatten etc so versehen, dass kaum etwas durchziehen dürfte. Die Nase ist auch nicht nass. Sie leben seit wir sie haben, also seit drei Jahren außen. Ich habe vor Ca. einem Monat das dritte Männchen schon schon verloren. Das hat sich kurz vorher genauso verhalten. Da fand der Tierarzt auch nichts. Er hat Vitaminspritzen und noch etwas zum Aufbau bekommen, aber das wirkt wenn nur kurz. Ach man... So abzuwarten ist echt doof. Danke für den Milchpulver Tipp. Sind sie dann zum Teil schon so überzüchtet, dass die Lebenserwartung sinkt?
      Problem der Überzüchtzng ... hm
      Es ist halt bei den Baumis schwer nachzuvollziehen wer wirklich Blutsverwandt ist und wer nicht...
      Die Züchter in Deutschland "tauschen" gerne Baumis aus, damit meine ich:
      Sie kaufen bei anderen ein um "frisches" Blut zu bekommen, z.B. wenn eines der Zuchttiere verstorben ist oder sie einfach ein neues Zuchtpärchen hertun...

      Man kann sich Baumis aus Österreich oder Schweiz einführen lassen, aber auch da ist es nicht zu 100% sicher ob diese dann wirklich Blutsfremd sind.


      Bei Streifenhörnchen ist das etwas anderst.
      Viele der großen Züchter ergattern hin und wieder mal einen Wildfang und bringen so neue DNA in Umlauf ...
      Bei den Streifis gibt's auch mehr die diese Züchten ...


      Sind denn alle drei miteinander verwandt ?

      Wie fütterst du die beiden denn ?
      Lebendfutter auch ?
      Im der Voli hat sich nicht iein Tier eingenistet das da nich hingehört ?
      Oder kommen sie viell an Sträucher oder Bäume die evtl Giftig sind ?

      Oh man :/ das tut mir wirklich leid ...
      <3 Mogli - immer in meinem Herzen <3
      Ein ganzer Teil der Voliere ist noch mit einem Sonnensegel versehen und die große Hütte ist auch mit einem geschlossenen Dach. Ca, 2 auf 2 Meter groß. Dadurch sollte Überhitzung vermieten werden. Boden ist Rindenmulch, Sand und Rasenteppich.

      Die drei waren/sind Brüder. Wie sie entstanden sind also aus Inzucht etc. weiß ich leider nicht.

      Zweige gibt es nur ungespritzte Zweige aus dem Garten. ZB Apfelbaumzweige.

      Ich hatte tatsächlich eine Mäusefamilie vor Ca. einem halben Jahr in der Voliere. Habe dann die Hörnchen rausgeholt, bis ich die Mäuse gefangen hatte, dann , alles ausgeputzt und Boden neu gemacht. Jetzt sind Mäuse keine mehr drin. Gibt es Krankheiten die sie übertragen können? Parasiten wurden ja anscheinend nicht übertragen.

      Sie bekommen viel obst, Gemüse wie zB Karotten, Gras knabbern sie auch ab und zu. Grundfutter ist ist Papageienfutter und da gebe ich Nüsse dazu. Lebensfutter bekommen sie mal Heimchen oder Mehlwürmer und kleine Mengen Joghurt selten dazu.
      Das Mäuse Krankheiten übertragen können, das weis ich ... aber was für welche, da kann ich leider nicht behilflich sein ... :(


      Habt ihr es denn schommel mit Antibiotika versucht ?
      Ich bin normaler Weise nicht so jm der das Blau sich verschreiben lässt, aber viell hat es irgendwo ein Bakterium sitzen das es so quält ? ... hm

      Alles ganz schön verzwickt
      <3 Mogli - immer in meinem Herzen <3
      Der Tierarzt gab mir ein Antibiotikum mit. Das bekommt er jetzt den zweiten Tag. Ich fand gestern wirkte er fitter, war auch endlich mal wieder unterwegs, nicht nur in der Hütte oder wenige Schritte aus der Hütte. Allerdings muss ich sagen, dass er immer wieder mal einen Tag hatte, wo er mehr unterwegs war. Jetzt bleibt es abzuwarten ob es anschlägt... Fressen tut er weiter gut. Der zweite ist auch weiter extrem aufgedreht und rennt und springt umher. Ich melde mich wieder, wenn ich einschätzen kann ob es richtig anschlägt
      Es wurden ja auch schon Tupferproben genommen. Die eine Probe wurde wegen dem Borna Virus eingeschickt und ich habe im Kopf (allerdings bin ich mir da nicht mehr sicher) die zweite Probe wurde auf Bakterien und andere Viren untersucht. Kann das sein?

      Wenn das Antibiotikum anschlägt, müssten es ja Bakterien sein!? Warum hat man die in der Probe nicht gefunden?

      Lychee schrieb:

      Es wurden ja auch schon Tupferproben genommen. Die eine Probe wurde wegen dem Borna Virus eingeschickt und ich habe im Kopf (allerdings bin ich mir da nicht mehr sicher) die zweite Probe wurde auf Bakterien und andere Viren untersucht. Kann das sein?

      Wenn das Antibiotikum anschlägt, müssten es ja Bakterien sein!? Warum hat man die in der Probe nicht gefunden?


      Weil Bakterien überall im Körper sind und eine Tupferprobe keinesfalls den kompletten Körper "abscannen" kann.

      Bakterien sind ja nicht alle schädlich, aber die schädlichen können - genau wie die wichtigen und richtigen - eben auch überall sein.
      Sie befinden sich ja nicht nur oberflächlich am Lebewesen.

      Ich hoffe, dass ichs verständlich formuliert hab.

      Alles Gute für Deinen Kleinen
      :)
      So neuster Stand von heute. Gegen 9 Uhr war er noch in seiner Hütte. Dann habe ich ihm wieder das Antibiotikum gegeben und gefüttert. Nachmittag als ich heimkam, turnte er im Gehege umher. Als ich ihn dann eine Nuss geben wollte, ist er vor mir geflüchtet und durch die halbe Voliere gerannt. Als er sich dann aber vom Schreck erholt hat, nahm er meine Nuss und flitzt damit davon. Er gefällt mir heute deutlich besser, als die letzten Tage. Ich hoffe dass das der richtige Weg ist und es weiter so aufwärts geht.