Friedy ist gefallen und will nicht mehr raus (Beinbruch )

      Friedy ist gefallen und will nicht mehr raus (Beinbruch )

      Hallo,
      ich beobachte seit 2Tagen unseren Friedy er kommt nicht mehr aus seiner Voli zum Freigang ,liegt meistens in seiner Hängematte oder am Boden ,habe beobachtet das er nicht mehr springt und habe das gefühlt das er die rechte Seite nachzieht nach dem er aus ungeklärten Umständen von seinen oberen Brett gefallen ist,fressen und trinken tut er .
      ich wollte gestern mit ihm zum Tierarzt ,aber bei uns in der Nähe kennt sich keiner damit aus .Habe auch schon die Telfonnummer von Leipzig angerufen aber momental können sie keine Hörnchen behandeln .
      Hänge jetzt mächtig in der Luft mit meinen gefühlen wie ich ihn helfen kann.
      Heute Morgen habe ich ihn noch nicht gesehen oder gehört.
      Vielleicht hat von euch jemannd eine Idee
      LgUmti
      Hallo Umti,

      da es doch wichtig ist, habe ich Dir und Deinem Friedy mal ein eigenes Thema eröffnet. In dem anderen, von Dir gewählten, - vor allem so allgemein benannten Thread - geht die Dringlichtkeit Deines Anliegens verloren.
      Und für dringend halte ich diese Lage schon.
      Es ist gut zu wissen, dass er trinkt und frisst und immerhin offensichtlich klettert, wenn er in die Hängematte geht, aber zum Arzt sollte er trotzdem.
      Wenn es keinen in der Nähe gibt, der sich mit Hörnchen auskennt, dann ist ein allgemeiner Kleintierarzt besser als gar keiner.
      Denn, ob etwas gebrochen ist, ob der Kleine einen Schlaganfall hatte ( nicht erschrecken, das kann durchaus auch bei Tieren passieren und ist nicht zwingend mit Langzeitfolgen oder gar einem Todesurteil verbunden ) oder was auch immer, sollte jeder Kleintierarzt feststellen können.
      Das sind allgemein alles Krankheiten, die nicht Hörnchenspezifisch sind.
      Es kann auch gut sein, dass Dein Kleiner Parasiten oder eine andere Erkrankung hat, die ihn schwächte, sodass er fiel und das andere Folgeerscheinungen/krankungen sind.
      Du siehst, ich kann nur spekulieren und das alles hilft Deinem Friedy nicht wirklich. Bitte geh zum Tierarzt mit ihm.
      Bei den meisten Krankheiten kann man gut helfen, wenn man weiß, was es ist.

      Alles Gute für Euch und melde Dich bitte wieder :)
      DANKE ,Fips
      Nach einenen langen Tag der herum telefoniererei habe ich endlich eine ganz nette und fachspezifische Tierärztin bei uns ganz in der Nähe gefunden.
      war mit Fiedy dort und sie hat ihn ganz genau ohne viel Aufregung und Streß untersucht .
      Er hat sich den linken Oberschenkel gebrochen,ist aber ein gerader Bruch und sie ist der Meinung das wir es mit viel Ruhe und kleiner Box ,wo er Momentan nicht klettern kann ,wieder hin bekommen ,sie war voller zuversicht denn es ist ein Prachtbursche , hat sie gesagt. Er hat soweit auch alles gut überstanden und mal sehen wie er morgen so in seiner kleinen Box benimmt. Er bekommt ein schmerzund entzündungshemmendes Medikament.
      So das war ein kleiner Zwischenbericht
      Lg Umti
      Danke für die Rückmeldung! :)

      Oweih! Aber ein Glück, dass Du so eine tolle Ärztin gefunden hast! Und natürlich auch, dass er so auch behandelt wird. Er hatte sicher Schmerzen und so werden ihm Box und Medikamente zwar sicher nicht gut gefallen, aber es ist doch wirklich wichtig.
      Am besten Du schaust Dich nach einem flachen Käfig um, da die Box doch sicher zu klein ist, wenn es ein paar Wochen dauert. Und so lange kann es durchaus dauern.

      Da wir hier zur Zeit mehrere Beinbruchthreads im Forum haben, kannst Du Dich ja dort auch belesen. Was anderes als ich dort bereits schrieb, kann ich hier auch nicht empfehlen. Es braucht halt vorallem Zeit und Fürsorge bis so ein Bruch geheilt ist.
      Aber alles Gute und gute Besserung für den kleinen Friedy wünsch ich natürlich persönlich. :)

      Wenn Du die Tierärztin empfehlen kannst und sie noch nicht in der Liste steht, wäre es toll, wenn Du sie eintragen würdest.

      Hallo,
      Friedy hat am Mittwochabend sein Krankenlager bezogen ,er fand es nicht so toll ,aber da mußer nun mal durch.
      Er würdigt uns keines Blickes und schmollt.Fressen tut er und er schläft sehr viel ,Medizin wird vom Löffel geleckt .
      Vielleicht nimmt er die nächsten Tage wieder etwas aus der Hand.
      Das sind wir nun gar nicht gewohnt ,daß unser kleiner Wirbelwind nicht draußen umher rennt , es fehlt irgend etwas.
      Naja wir hoffen das der Bruch gut verheilt und gedulden uns.
      Wenn er etwas vom Löffel nimmt, ist die Hand nicht sehr weit ;)
      Das wird ganz schnell wieder kommen. Spätestens wenns ein unwiderstehliches Lieblingsleckerli ist. Mehlis z. Bsp.

      Das andere wird leider länger dauern, aber die Chancen steht doch gut bei dem "Prachtburschen" :)


      Das sind wir nun gar nicht gewohnt ,daß unser kleiner Wirbelwind nicht draußen umher rennt , es fehlt irgend etwas.

      Ihm fehlts ganz sicher auch.
      Wenn er sonst viel Kontakt zu Euch hatte und sehr vertraut näher kam, dann setzt Euch auch jetzt öfter zu ihm. Menschenbezogenen Tieren hilft der bleibende Kontakt.
      War er eher ein Eigenbrödler, dann zwingt ihm auch jetzt nicht übermäßigen Kontakt auf.
      Das könnt ihr selbst am Besten entscheiden.

      Alles Gute weiterhin und meld Dich. :)
      Hallo,
      ich habe heute keine guten Nachrichten.
      Friedy und ich hatten heute unseren Tierarzttermin ,
      nach eingiebiger Untersuchung haben sie ihn geröngt und es kamen keine guten Nachrichten dabei rum.
      Der Bruch hat sich verschoben und liegt nun nebeneinander und mit einer Spitze zum Kugelgelenk Richtung Becken.
      Unsere Tierärztin möchte heute die Bilder noch dem Obertierarzt zeigen und mich dann anrufen was er für eine Meinung
      hat ,aber es sieht nicht gut aus .
      Unser armer kleiner ,das müssen ja Schmerzen sein ....
      Ich weiß nun noch nicht wie es jetzt weiter geht und hoffen das Beste für ihn.
      Oje... hoffe, ihr könnt ihm helfen...
      Liebe Grüße von Wiltrud!

      Bei uns leben: Adahe und Mojak, die Rothörnchen und Sam, das Streifenhörnchen.
      Außerdem 4.0 Alpakas, 2.0 Lamas, 2.0 Kater, 3.1 Kaninchen, 0.2 Wachteln, 2.0 Rennmäuse


      Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
      und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
      (Kurt Marti)
      Echt unglücklich, dass sich die Knochenenden jetzt verschoben haben... Bleibt zu hoffen, dass sich aus dem Gespräch mit dem Obertierarzt dann ein guter Plan entwickelt, wie ihr weiter vorgeht. Brüche kann man richten, und vielleicht traut er sich ja die Verwendung von Hilfsmitteln zur Stabilisierung zu. Es ist natürlich alles sehr frickelig bei einem so kleinen Bein, aber manche TÄ haben auch da schon tolle Erfolge erzielen können. Wir sind gespannt auf den Ausgang des Telefonats und hoffen natürlich auf positive Rückmeldungen!
      Liebe Grüße
      Chibi
      Hallo Umti,

      man kann auch bei so kleinen Tieren heutzutage operieren, wenn gar nichts anderes mehr geht.
      Dieses Hörnchen hier wurde z.Bsp: auch operiert.

      Verhalten nach Narkose (Beinbruch mit OP )

      Ich habe auch bei den anderen, mehr oder weniger aktuellen, Threads wo es um Beinbrüche geht, die Überschrift ergänzt.
      So kannst Du Dich ganz schnell belesen.
      Es ist auf jeden Fall mehr möglich als man bei der Diagnose erst einmal vermutet.
      Ein Beinbruch ist heutzutage kein Todesurteil mehr.

      Ich drück Euch die Daumen. :)
      Ich kann das nur bestätigen!
      Wir gehen nächste Woche zwar erst zum endgültigen Röntgen, aber er ist in seinem kleinen Käfig topfit! Sein hinteres Bein wurde auch mit einer Art kleinen Stange (?) fixiert. Ich habe die Röntgenbilder nach der Operation gesehen und war absolut baff, dass man ein so filigranes Beinchen operieren und fixieren kann wie bei einem Menschen (ich versuche sie beim nächsten Mal zu bekommen). Aber es hat wohl funktioniert. Bei ihm hatte es sich so verschoben, dass die einzige Alternative ansonsten Einschläfern gewesen wäre. Wir bangen jetzt nur noch um den vorderen Bruch, der "einfach so" zusammenwachsen sollte.
      Ich drücke die Daumen!

      P.S: Unser Arzt hat allerdings mehrmals betont, dass man die erste Zeit einen Käfig nehmen muss, an dem er nicht klettern kann. Ich kann also - aus unserer Erfahrung - nur empfehlen, den Käfig so zu organisieren, dass er wirklich nirgends rauf kann. Wir haben sogar sein Häuschen gegen eine Art "Schlafsack" getauscht, in den er sich verkriechen kann, aber auf den er nicht draufspringen kann. So schlimm das ist, aber die Bewegungseinschränkung für einige Wochen bringt sie nicht um - in diesem Fall vielleicht sogar im Gegenteil.
      Danke fürs Mut machen
      Nach unseren heutigen Telefonat sind die Aussichten nicht sehr rosig ,das einzige wäre eine OP ,diese würde 400 € kosten ,denn für eine normale Fixsierung ist schon zu viel Zeit verganngen
      Amportieren möchten sie nicht und von selber wächst der Bruch nicht wieder zusammen
      Oder man läst der Natur seinen lauf und nimmt ihn weiter mit Schmerzmitteln seine Schmerzen .
      Es ist eine sehr schwere Entscheidung .
      Für eine Fixierung von aussen meint sie?
      Also unsere "Fixierung" (wahrscheinlich nennt sich das dann anders) war ja mit einer Operation von innen... der Tierarzt hat die Knochen gerichtet und den Stab wie beim Menschen direkt an den Knochen gesetzt....
      Unsere Operation hat nicht ansatzweise 400€ gekostet. Was wird denn an eurer dann so viel aufwendiger?
      Man hat natürlich mehrere Seiten abzuwägen: Für die OP spricht die Chance auf eine tatsächliche Heilung, also ein normales Leben ohne tägliche Schmerzen bzw. Medikamentengabe und ohne ein Risiko, dass sich durch ein weiteres Verrutschen die Sache noch verschlimmert und die Knochenenden weiteres Gewebe verletzen. Gegen eine OP spricht, dass es natürlich ein gewisses OP-Risiko gibt (was sich mit der richtigen Narkose aber verringern lässt), das Ganze vom Handling für den Tierarzt schwierig werden kann und ggf. auch der Preis.
      Ich stand ja schon einmal vor einer ähnlichen Entscheidung (auch Hörnchen mit gebrochenen Bein) und habe mich seinerzeit für die OP entschieden, obwohl Ginny mit 6 Jahren schon etwas älter war. Mir war das Risiko der Verschlimmerung zu hoch und ich wollte ihr die Schmerzen bis zum Lebensende nicht zumuten, ebenso wenig wie die Belastung von Niere, Leber und anderen Organen durch die permanente Gabe von starken Schmerzmitteln.

      Zu den Kosten: Bei uns hat es etwa 300 Euro gekostet (den genauen Preis hab ich verdrängt :whistling: ), die Größenordnung ist also ähnlich wie das, was euch angekündigt wurde. Es kommt immer darauf an, wie groß und wo die Tierklinik oder Praxis ist, in der man das machen lässt.. Zwar gibt es eine Tierärztliche Gebührenordnung, aber Faktor 3 ist da schon möglich. Wobei, auch wenn man nicht viel Geld hat, lässt sich meist etwas machen... manche Tierärzte akzeptieren Ratenzahlung, oder man fragt in der Familie herum. Da findet sich schon ein Weg, wenn ihr euch für eine OP entscheiden solltet. :)
      Liebe Grüße
      Chibi