Stürze beim Auslauf

      Stürze beim Auslauf

      Hallo liebe Hörnchenpfleger,

      ich wollte mich mal erkundigen, wie es bei euch so ist wenn ihr euren Liebsten Auslauf gibt und wie oft sie dann stürtzen.
      Unser Leo ist jetzt 13 Wochen alt und sehr Handzahm, er hat seit ca. 3 Wochen Auslauf in unserem Wohnzimmer.
      Wir haben das Wohnzimmer so Hörnchengerecht wie möglich gemacht, aber leider stürtz er sehr häufig.
      Er läuft beispielsweise über unsere Komode und auf einmal fällt er runter, weil er immer am Rand laufen muss.
      Man kann ja nicht immer und überall dem Horn hinterherlaufen.
      Heute z.B. springt er auf einmal gegen den Fernseher und findet keinen Halt und stürzt ab.
      Oder er klettert einfach irgendwo herum, wo er schon 30 mal geklettert ist ohne Probleme und auf einmal beim 31 mal stürtzt er.
      Ich mach mir auf jedenfall Gedanken, weil er öfters mal stürtz und denke mir, dass das nicht auf Dauer gesund sein kann für Ihn.
      Wie macht ihr das denn bzw. ist es bei euch?

      Vielen Danl für eure Antworten. Gruß Semjon

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „semjon91“ ()

      Hallo Semjon,
      dein Hörnchen ist noch sehr jung und muss erst lernen, sich richtig einzuschätzen. Vielleicht solltest du an besonders gefährdeten Stellen Decken auslegen, um die Stürze abzumildern. Du hast das Hörnchen auch sehr jung übernommen, wenn es mit 13 Wochen schon seit drei Wochen Auslauf hat. Das könnte auch ein Grund sein.
      Schöne Grüße von Eva und Martin aus Köln :hallo:

      Sid April 2006 - August 2008† Manny August 2008 - Juni 2009† Gina Frühjahr 2005 - Oktober 2011†

      Danke für den guten Tipp mit den Decken. :)
      Er ist auch ein richtig wilder Kerl, läuft immer am Limit und macht ganz verrückte Sprünge.
      Wenn ich aus seiner Futterdose futter hole, hört er es wenn ich den Deckel aufmache und kommt direkt angerant.
      Ist er dann auf einer höheren Warte z.B. Schrank, Komode oder Schreibttisch, dann springt er einfach zu mir, so nach dem Motto der fängt mich schon :),
      Ich schließe mich @maxemau an. Dein Hörnchen ist noch sehr jung und muss alles lernen.
      Wenn es wirklich so jung ist, 6 Wochen Arrest hatte und nun schon 3 Wochen Auslauf, dann wurde es viel zu früh von Eltern und Geschwinstern getrennt.. Ich vermute aber, ihr habt am Arrest "gespart"?

      Eben für solche Fälle, wie bei Euch, ist der Arrest aber auch wichtig. In der Voliere kann das Jungtier in einem geschützten Rahmen alles üben, was es für ein Hörnchenleben so braucht.
      Sie üben Springen, Abstände richtig einschätzen, Fallen ( ja auch das Fallen wird geübt ) mit einer Pfote festhalten usw. Die Muskeln werden trainiert und aufgebaut. Und üben heißt, dass sie alles ausdauernd immer und immer wieder probieren.
      Wenn es dann in der Voliere fällt, fällt es in eine dicke, weiche Streuschicht.

      Nun denn, er läuft ja draußen herum und ihr müsst nun wirklich mehr auf ihn aufpassen, als auf ein älteres Hörchen.
      Legt ruhig an allen potentiell gefährlichen Stellen Decken und Kissen hin und passt immer gut auf, wo er sich gerade aufhält.
      So ein kleines, zahmes Hörnchen gerät öfter in Gefahr. Auch das man es aus Versehen tritt, oder man sich draufsetzt, es irgendwo hinterklemmt .. weil es keine Angst ( in unserem Sinne ) hat.
      Legt bitte auch auf glatte Flächen etwas drauf, wo er sich besser festhalten kann,
      Das kann auch einfach ein Laken oder Handtuch sein, was man nach dem Auslauf wegräumen kann.

      Halte mich bitte nicht für übervorsichtig. Es passiert einfach zu viel mit den kleinen, unerschrockenen Geschöpfen.
      Lieber mal ne Decke mehr hingelegt, als dass etwas passiert.

      Viel Spaß Euch weiterhin und gute Nerven. So ein Hörnchenkind ist etwas wirklich tolles, aber man muss eben manchmal für den Kobold mitdenken.
      :) :dance:
      Ich stimme Fips zu. Ich habe meinen Stinker auch recht jung bekommen (8 Wochen) und habe die Arrestzeit von 4-8 Wochen nicht wirklich eingehalten. Seinen ersten Auslauf hatte er nach ca. 2 oder 3 Wochen bei mir. Es hat ihm nicht geschadet, er akzeptiert, dass der Käfig sein Revier ist und nicht die ganze Wohnung. Muss aber nicht bei allen Hörnchen so sein.

      Was ich aber eigentlich sagen wollte: Anfangs hat der Kobold auch oft Äste verfehlt und ist öfters gestürzt. Auch sowas wie eine Scheibe kannte er nicht und sprang dagegen. Durch die Stürze (alle im "normalen Bereich", bis auf einen gravierenden Sturz) hat er gelernt, wie was funktioniert und springt nun wie ein Weltmeister (ist jetzt 4 Monate alt). Ab und an verfehlt er noch was, aber das kommt äußerst selten vor. Ich denke auch, dass es bei deinem Horn am Alter liegt. Er muss halt noch üben :D

      Mir hat es geholfen, alles mit Decken und Kissen auszulegen. Falls er stürzt, dann zumindest halbwegs auf weichen Grund.

      Beobachte das Verhalten deines Hörnchens weiterhin gut. Ich denke, es wird besser werden mit den Stürzen. Sollte dies nicht so sein, würde ich einen Tierarzt aufsuchen, um abzuklären, ob nicht vielleicht irgendeine Störung vorliegt. Aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus... Sondern einfach von jugendlichem Leichtsinn.... :D
      Wir haben während der Arrest Zeit so gut es geht stellen gesichert wo er runter fallen könnte, die etwas zu hoch sind. Den rest hat uns der kleine Kobold selber gezeigt, dann haben wir ihn beim ersten Auslauf beobachtet und die ganzen gefährlichen und unsicheren Stellen gesichert. Musste der kleine zwar auf einen Tag Auslauf verzichten aber er steckte das gut weg. Er ist dann auch ab und zu runtergefallen, wenn er z.b. vom Stuhl auf den Tisch sprang und einfach zu falsch die weite geschätzt hatte aber das war okay. Wir haben Teppichboden von daher ist er weich gelandet. Manche sprünge hat er auch absichtlich gemacht z.b. vom Käfig auf so ein Kissen XD Das sah schon sehr lustig aus wie der da noch mal so leicht hoch gehüpft ist als er auf dem Kissen gelandet ist. XD
      Im Käfig ist er noch nie irgendwo runtergefallen. Solltest du das beobachten kannst du die stellen ja sichern mit einem weiteren Ast oder Seil.
      Rennen ohne Limit ist normal die werden gegen Abend dann erst Müde und werden langsamer, bleiben dann öfters an den Lieblingsstellen sitzen. Zumindest kann ich das vom meinem Kobold behaupten.