Lange Zähne - was kann man anbieten?

      Lange Zähne - was kann man anbieten?

      Hey ihr Lieben,

      wir haben unsere 8 Baumis, die wir kaum unterscheiden können, in einer sehr natürlichen, großen Voliere, mit echten Haselnussbäumen und viel Strubbelgeäst. Sie bekommen ihr Körmerfutter von Rico, das sie sich selber vom Boden zusammensuchen müssen (sowie natürlich Obst, Gemüse, Mehlwürmer, Babymilchpulver und sowas).

      Auch bei der Kälte toben sie durch den Schnee und sie sehen gut aus, glänzendes Fell, nur eine etwas sehr winterlich dick. Also eigentlich alles super - allerdings fällt mir bei einer der Damen auf, dass man 1/1,5mm mehr Zähnchen sieht als bei den anderen (und ich denke, dass ist nur eine - auch wenn man sich nie ganz sicher sein kann). Auch sie sieht gut aus, aber ich denke, das wird ein Problem werden, wenn das nicht besser wird. Zumal ich es nicht verstehe, weil sie gerade jetzt im Winter immer Haselnüsse und Eicheln zur Verfügung hatten. Ich sehe auch immer mal ein Tierchen am Haus oder irgendwo nagen.
      Eigentlich sollten die Zähne nicht so aussehen.

      Das Ding ist, ich werde sie da nicht rausbekommen, um sie zum Zähnegucken und ggf -kürzen zum TA zu schleppen, wenn sie nicht gerade schwach und krank ist. Und soweit soll es ja nicht kommen.

      Habt ihr noch Irgendwelche Ideen, was man noch anbieten kann, was zum Nagen einlädt und ein "Zahnkiller" ist?
      Hat jemand Erfahrung damit?

      Wäre dankbar

      LG
      Bist du dir sicher, dass sie auch Nüsse abbekommt? So wie du es beschreibst, sollten sie genug Nagematerial haben um die Zähne abzuarbeiten. Es kann natürlich auch eine Zahnfehlstellung sein und dann wachsen die Zähne, ohne sich richtig abzuschleifen. Da reicht manchmal schon ein Sturz aus. Ich denke, es wäre wichtig das Hörnchen mal genau zu beobachten.
      Eicheln enthalten einen sehr hohen Anteil an Gerbstoffen und ich würde sie nicht füttern. Ich weiß, dass die Hörnchen daran nagen- aber sie sind nicht ungefährlich.
      LG, Luise

      Das Glück verlässt uns nicht, es verreist nur ab und zu ^^

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      oh, das mit den Eicheln wusste ich nicht - wir bringen ab und an welche aus dem Wald mit. Danke für den Hinweis!

      Nein, 100%ig sicher sind wir uns nicht - wie gesagt, die verwirren uns gerne. Zu zweit zählen wir immer durch - "Ich hab hier 3 ... ja, ich auch ... oh, die in der Mitte, zählst du sie bei dir? hm, jetzt sind zwei dazu gekommen, aber ich seh die erste nicht mehr - dafür hab ich hier jetzt 5 - super, dann haben wir alle! ..." - so in etwa. :verwirrt: Aber bis auf 3-4 Tiere können wir keine identifizieren.

      Ich dachte, vielleicht mag sie Nüsse nicht so gerne (kann ich mir bei Baumis aber nicht wirklich vorstellen, so wie die normal drauf fliegen). Daher die Frage, ob es einen Geheimtipp gibt. Andere Nüsse oder Leckereien.
      Mit Walnüssen war auch irgendwas, ich habe es aber vergessen, warum die nicht so gut sind.

      Würde man eine Fehlstellung nicht sehen können?

      Ach man, ich seh echt keine Chance, dass wir die einfangen können. Das wussten wir vorher, haben uns recht bewusst dafür entschieden, dass die Voliere für die Baumis ist und nicht damit wir Menschen da ganz toll aufrecht rumlaufen können und alles steril und zugänglich ist. Eben mit der Konsequenz, dass es UNS wenig Freude macht, darin rumzulaufen und Zweige ins Auge zu bekommen und an Kescher schwingen nicht zu denken ist.
      Davon mal ganz ab, dass ich die richtige Liese nur erkenne, wenn sie am Gitter klebt und nicht nicht, wenn sie vor mir wegflitzt.
      Es scheint ein Paradies für die Schelme zu sein und sie haben ein tolles Revier bei euch. Walnüsse sind nicht schlecht und wenn sie die Nüsse geknackt kriegen, dann um so besser. Ich hatte nur ein Hörnchen, welches selbständig die großen Nüsse knackte.

      Mir fallen da auch nur Äste, Nüsse aller Art- ggf. anknacken, damit die Hörnchen sie futtern können und ein Kalkstein ein.
      LG, Luise

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      Hallo,

      zuerst mal Entwarnung wegen der Eicheln: Ja , sie enthalten Gerbstoffe, aber Hörnchen haben damit keine Probleme. Also wenn ihr ab und zu welche mitbringt, geht das in Ordnung.
      Andere "Zahnhobler", als die normale Hörnchennahrung, inklusive alle Arten von Nüssen, fällt mir leider auch grad nicht ein. Wobei ich natürlich nicht weiß, was ihr wisst.
      Z.Bsp. ist es falsch, dass Walnüsse nicht gegeben werden dürfen. Walnüsse dürfen natürlich gegeben werden. Es gibt andere Tiere, die keine bekommen dürfen, aber Hörnchen dürfen jede Art von Nuss haben.
      Auch Mandeln (falls da auch wieder irgendwo eine Halbwahrheit stand, die im Hinterkopf festsitzt. ). Die Mandeln, die es im normalen Lebensmittelladen zu kaufen gibt, sind Süßmandeln und es gibt sie auch mit Schale - manchmal als Krachmandeln - welche manche Hörnchen sehr gern nehmen.

      Nun zum Zahnproblem: Natürlich kann es sein, dass eines seine Zähne nicht abnutzt, weil es zum Beispiel keine Nüsse knackt, sondern die geknackt verbuddelten, der anderen ausgräbt und frisst. Oder es ernährt sich einfach nur vom Körnerfutter oder es frisst nur Obst.
      Auch Tiere machen nicht immer nur das, was am gesündesten für sie ist, wenns doch auch einfacher geht. ;)
      Es kann also durch Faulheit (oder die anderen verdrängen es & es nimmt, was übrig bleibt ) begründet sein oder, wie von Luise erwähnt, auch eine Zahnfehlstellung sein. Die muss nicht mal angeboren sein, sondern kann, wie ebenfalls schon erwähnt, durch einen Unfall entstanden sein. Zum Beispiel, weil es gefallen ist, sich einen Zahn ausgeschlagen hat und nun, durch den fehlenen Gegenbiss, der andere Zahn ins Leere wächst, und nicht mehr abgerieben wird.
      Mangelerscheinungen o.ä. können durch einseitige Ernährung auch entstehen usw.

      Egal, weshalb es aber nun dazu kam, ihr müsst Euch echt was einfallen lassen, damit die Zähne nicht zu lang werden. Es kann wirklich zu sehr bösen, schmerzhaften Entzündungen kommen und die Zähne wachsen endlos weiter.
      Ich will keine Horrorgeschichten erzählen, aber Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wo es hinführt, wenn gebogene Zähne immer weiter wachsen.

      Also zuerst müsstet ihr wohl mal ein System in Eure Zählweise bringen, denn so - mag es zwar erst einmal toll anmuten für die Tiere, aber wenn ihr nicht mal wisst, ob eines krank oder gar tot ist - kann es nicht weitergehen.
      Ich verstehe Euer Anliegen durchaus, die Tiere so natürlich wie möglich zu halten, aber ein klein wenig System muss da rein.
      Macht Fotos, setzt Euch dazu, füttert besondere Leckereien nur direkt, lernt sie zu unterscheiden. Ja, auch Baumis haben Unterschiede. Wildtierbeobachter lernen sogar freilebende Tiere zu unterscheiden. Bei Euch ist die Anzahl immerhin begrenzt.

      Wie groß ist die Voliere? Könnt ihr einen Teil der Voliere abtrennen? Wie haltet ihr die Voliere, die Nistkästen usw. sauber? Sind die Nistkästen verschließbar? Kommen die Tiere, wenn ihr eine besondere Leckerei bringt alle? Wie viele Tiere sind es insgesamt? Wie viele Schlafhäuser nutzen sie?

      Es gibt auch Tierärzte die "ins Haus" kommen, aber er muss das Tier natürlich trotzdem untersuchen können. Also müsste es, so oder so, einzeln gesetzt werden können.
      Wenn er sich auskennt und man ihn fragt, würde er vielleicht sogar beim Fangen helfen, aber das müsste man vorher klären.

      Ihr könnt Euch auch an den Züchter wenden und Euch erklären lassen, wie er Hörnchen fängt. Er kennt sich damit aus & kann es besser erklären, als ich jetzt hier schriftlich.

      Das Tier sich selbst überlassen darf keine Option sein.

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